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Zustand der natürlichen Ressourcen |
Statistische Daten und Studien anhand von Satellitenfotos zeigen, dass die Bewaldung der küstennahen Gebiete der Sahelzone in den letzten 50 Jahren deutlich abgenommen hat. Dies wird auch durch Interviews mit der Bevölkerung und andere Quellen bestätigt. Der früher noch anzutreffende offene Wald ist praktisch verschwunden. Die Dichte selbst geschützter Baum- und Buscharten (z.B. Baobabs, Kel) hat massiv abgenommen. |
Offenkundig auch durch die übermässige Beweidung durch Ziegen konnten sich in weiten Gebieten der brousse nur wenige Buscharten halten. Stabilität und Wasserkapazität des Bodens haben deutlich abgenommen. Folge ist eine verstärkte Erosion in der Regenzeit, die einerseits deutliche Erosionsschäden erzeugt, andererseits die Vegetationsdecke schädigt, so dass einjährige Gräser und Kräuter im Rückzug befindlich sind. Schon in leichten Handlagen wird die pflanzliche Bodenbedeckung abgetragen. In exponierten Lagen überwiegt selbst in der Regenzeit nackter Lateritboden. |
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| Folgen abnehmender Biomasse und Biodiversität | Einschneidend für die extensive Landwirtschaft ist nicht nur die Reduktion der Biomasse insgesamt, sondern insbesondere auch die mangelnde Biodiversität. Eine Vielzahl von Baum- und Straucharten, die der älteren Bevölkerung noch bekannt sind, sind verschwunden bzw. reproduzieren sich aus Gründen der Überbewirtschaftung nicht mehr. Solche Arten gelangen nicht mehr zur Fruchtreife, oder die Pflanzen sind so beschädigt, dass sie absterben, oder Jungpflanzen können wegen Ziegenfrass nicht überleben. | ||
| Systematische Sicherung des Artenbestandes | Hoffen auf spontane Regeneration ist nicht realistisch. Durch die Schaffung eines grossen Artenpools im botanischen Refugium des Centre Mampuya wird alles getan, um die die Biodiversität der Pflanzen und Tiere in der ganzen Region zu gewährleisten. |