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Sicherung erfolgreicher Arten und Aufbau eines Genreservoirs |
Durch die Selektion schon vorhandener, örtlich angepasster und relativ resistenter Nutzpflanzen bzw. Saatgut ist es möglich, den Ursprung und die Ursprünglichkeit jeder Pflanze auch in der Zukunft nachzuvollziehen. Für nutzbare Wildpflanzen wird das beste Saatgut für die Züchtung von Stecklingen in der bereits vorhandenen Baumschule verwendet. |
Ein botanisches Refugium ist lebendes Genreservoir. Diese Vision verlangt den Aufbau einer Samenbank für die Lagerung des lokal gesammelten Saatguts. Dazu wird unter Verwendung traditioneller Bauweisen ein Lagergebäude mit konstanten Klimabedingungen errichtet, mit besonderen Einrichtungen für die Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Dieser Aspekt hat Pioniercharakter und ist modellhaft für die Sahelregion. |
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| Beschaffung, Produktion, Lagerung und Verbreitung von Saatgut | Im Regenfeldbau sind Bauern auf Saatgut von angepassten Sorten angewiesen, die unter den lokalen Verhältnissen in der kurzen Regenzeit ertragreich genutzt werden können. Seit der senegalesische Staat sich aus der Saatgutbewirtschaftung zurückgezogen hat, wird die Situation für die Bauern zunehmend prekär. | In Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten im In- und Ausland sichert das Projekt Sahel Vert qualitativ hochstehendes Ausgangsmaterial zur Saatgutproduktion (Breeder Seeds) und vermehrt und lagert es in erheblichen Mengen, dies in Kooperation mit Vertragsbauern. So kann die Versorgung mit gutem Saatgut auch nach allfälligen Dürreperioden sichergestellt werden. | |
| Nur gentechfreie Nutzpflanzen | Die konsequente Verwendung auf gentechfreie Nutzpflanzen ist ein zentraler Projektansatz und unabdingbar für eine erfolgreiche biologische Pflanzenreproduktion. |